10.03.09 19:19 Age: 11 yrs

Unnötige Niederlage im letzten Saisonheimspiel

Category: Damen 1

Basketballdamen ließen gegen Speyer den letzten Ehrgeiz vermissen

Viernheim (hajö) – Wenn am kommenden Samstag um 17.30 Uhr der 22. und letzte Spieltag der Saison 2008/2009 in der 2. Bundesliga Süd der Basketball-Damen über die Bühne geht, ist nur noch eine Entscheidung offen. Und zwar geht es darum, wer von den beiden starken Liganeulingen TG Ladybaskets Würzburg und Bender Baskets Grünberg die Play-Off-Runde der besten Vier der Liga erreicht. Für diese Zusatzrunde bereits qualifiziert sind Spitzenreiter KuSG Leimen, die Rhein-Main-Baskets sowie der ASC Theresianum Mainz.

Als Drittletzte vor den beiden Absteigern S+B Fellbach und Grüner Stern Keltern können die Basketballdamen des TSV Amicitia Viernheim den Finaltag ihrer fünften Saison in der zweithöchsten Spielklasse sehr gelassen angehen. Denn die Schützlinge von Coach Achim Maier und Co-Trainer Adrian Crawford hatten den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga bereits vor Wochen unter Dach und Fach gebracht. Am kommenden Samstag geht es nun noch zum regionalen Nachbarn TG Sandhausen.

Im letzten Heimspiel ihrer fünften Bundesligasaison wollten die Viernheimer Korbjägern den eigenen Anhängern in der Waldsporthalle eigentlich nochmals eine gute Leistung bieten. Gegen die TSV Towers Speyer-Schifferstadt ließen sie jedoch trotz guter Ansätze den letzten Ehrgeiz vermissen und unterlagen schließlich mit 68:81 (21:21,21:19,13:16,13:25). Der Spielverlauf und vor allem das Ergebnis waren für die Verantwortlichen des Teams doch enttäuschend. Denn die Viernheimer Damen waren über weitere Strecken ein gleichwertiger Gegner für die in der Tabelle deutlich besser platzierten Pfälzerinnen.

Immer dann, wenn sie konzentriert spielten, konnten sie sich Vorteile erarbeiten und hatte auch zweimal deutlich die Nase vorne. So führten sie kurz vor dem Seitenwechsel gar mit neun Punkten. Als man dann allerdings versuchte, den Vorsprung bis zur Pause noch auszubauen, ging der Schuss gewissermaßen nach hinten los. Denn bis zum Ende des zweiten Viertels war die Führung wieder auf zwei Punkte geschrumpft.

Auch im zweiten Spielabschnitt waren Gastgeberinnen gleichwertig und konnten sich nochmals deutlich absetzen. Aber wie schon vor der Pause ließ man sich das Spiel erneut aus der Hand nehmen. Coach und Co-Trainer kritisierten, dass ihre Spielerinnen in dieser vorentscheidenden Phase einfach nicht bereit oder vielleicht auch kräftemäßig nicht in der Lage waren, sich bis zur letzten Konsequenz zu quälen. Das Gegenbeispiel zeigten die „Towers“ aus Speyer, die sich einfach als cleverer erwiesen und den Viernheimerinnen ihre Grenzen an diesem aufzeigten.

Unterm Strich muss man das Fazit ziehen, dass die Viernheimer Korbjägerinnen nach ihren starken Leistungen in den vergangenen Spielen, als sie sich am eigenen Schopf aus dem Abstiegsstrudel zogen, diesmal einfach keinen guten Lauf hatten. Wobei man sich durchaus gute und reichliche Wurfmöglichkeiten erarbeitet, aber einfach zu wenig daraus machte. Im letzten Heimspiel waren unter den Körben aktiv: Nina Beikert (2), Susan Duvinage (2), Carin Horne (14), Andrea Kimm (6), Audrey Latendresse (18), Eva Schönecker (4), Brittney Whiteside (22).



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